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(AUS)HALTEN

Was können wir aushalten?

Was halten wir (fest) und möchten trotzdem, dass es aus ist?

 

Stöcke apportieren
Mein Hütehund machte sein Leben lang nichts lieber als Stöcke apportieren. Oft nahm er halbe «Bäume» zwischen die Zähne. Lasten, die er gar nicht recht tragen konnte. Auch hielt er manchmal das Stöckchen so fest zwischen den Zähnen geklemmt, dass er am Ende mit der Tatze fest nachhelfen musste, dass er das Holz wieder los-(werden)-lassen konnte…

Machen wir Menschen das nicht auch?

Manchmal halten wir selbst etwas Unliebes verkrampft in den Händen, obwohl wir es kaum aus – halten können oder wollen.
Jeder Mensch braucht Halt im Leben, möchte auch gehalten werden von anderen. Gewisses möchten wir an-halten, anderes für immer be-halten. Aber hin und wieder ist, das, was uns hält, nicht unbedingt, das, was uns guttut. Bei etlichen Dingen, Situationen und auch Menschen spüren wir, dass sie uns nicht guttun und loslassen sinnvoll wäre. Gleichzeitig müssen wir Vieles aus-halten, was wir lieber umgehen möchten. Im Nachhinein sehen wir manchmal sogar, dass das Durchhalten uns weiterbringt und das unser Ver-Halten nicht immer gut war in den durchgemachten Herausforderungen.
 

Bei den Weltreligionen gibt es mutmachende Geschichten des AUSHALTENS, diese hier aus der Bibel:
Da lebte ein Mann mit seiner Familie im Ausnahmezustand einer der fürchterlichsten Naturkatastrophen, die es bisher je gab. Er musste fast alles aufgeben, was er besass: Seine Privilegien, sein Haus, seine Heimat, seine Freunde! Dazu wurde er auf ungewisse Zeit eingesperrt auf engstem Raum: In ein wahres, aber sicheres "Gefängnis"! Es war wohl kaum zum Aushalten! Wenigstens war seine engste Familie bei ihm und der riesigste Zoo aller Zeiten. Bestimmt, war das oft beengend und anstrengend. Die Zukunft war für ihn mehr als ungewiss! Nur das Leben war allen Anwesenden geblieben, jeglicher Luxus war verloren. Bestimmt war er und die Familie manchmal wütend, ohnmächtig, ängstlich, traurig, allein, von Sorgen und Zweifeln gequält. Sie alle mussten sich im Durch- und Aushalten üben, ohne zu wissen wie lange all das dauern wird. 

Was war möglich in diesem Zustand?

  • Vertrauen, glauben und hoffen
  • und darauf hoffen, dass nach der Enge Neues kommen würde
  • dass in allem drin TROTZDEM gehalten und sicher waren

          aber zuerst mussten sie Schritt für Schritt, Tag um Tag, Woche um Woche die Enge der Arche aushalten und egal, was sie sich gewünscht hätten.

  

Vielleicht so wie wir? Jetzt während Corona? Ich wünsche uns allen den Mut, die Ausdauer, das innere Vertrauen und den Glauben Noahs in seiner Arche, dass auch für uns der Moment kommt, wo eine Taube uns neue Wege zeigt! 

....und dass ein Symbol, ein Regenbogen mit seiner Schönheit die Enge und das Eingesperrtsein sprengt und beendet: Einen Neuanfang in Dankbarkeit!

Das Leben geht trotz allen Herausforderungen weiter und jeder Atemzug ist ein Geschenk!

(Die ganze Geschichte finden Sie in der Bibel unter 1. Mose, Kapitel 6 – 9)

 

Viel Kraft und Mut beim AUSHALTEN aller Herausforderungen unserer momentanen Zeit!

 

Irene Hunziker

 

Auch der schlimmste Tag hat nur 24 Stunden!

Viel Freude, ein Lächeln, Frieden und Entspannung in den beiden folgenden Videos für euch alle!

 

Herzlich Irene

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Könnte uns allen zukünftig passieren!!!! Oder??? :-)
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Etwas fürs Gemüt!
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VORANZEIGE

Einladung zur Buchpräsentation

 

Der steinige Pfad ins Licht (2. Buch)

 

Mittwoch, 19. Mai 2021

Bödelibibliothek, Marktgasse 4, 3800 Interlaken

Beginn um 19.30 h Uhr


Umrahmung mit Musik und Bildern aus dem Haslital und den Handlungsorten des Buches

Alle sind herzlich eingeladen!