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Fast ein Weihnachtsbaum...

Ein paar besinnliche Gedanken zum Advent!

Lachen verboten!

 

Und nun folgt eine "Fast"-Weihnachtsgeschichte!

Fast ein Weihnachtsbaum…

Es war 2017, im Haslital, auf 1000 m.ü.M., auf einem Bergweg. Dort stand ein kleiner Apfelbaum mit reifen, roten Äpfel. Man übersah ihn meistens, denn die Sträucher und Bäume des nahen Wäldchens verdeckten ihn fast. Er befand sich auf der Rückseite, etwas abseits eines baufälligen Hauses. Dieses verdiente diesen Namen kaum mehr. Es war sehr in die Jahre gekommen und musste schon lange leer stehen.
Lina kam des Weges mit ihrem Hund. Alle paar Wochen wanderte sie hier. Ihr Hund stand plötzlich mit einem Apfel in der Schnauze vor ihr. „Wo hast du den her? Auf dieser Höhe gibt es doch kein Obst!“ Sie schaute sich um und bemerkte erstmals den  Baum. Unter ihm lag Fallobst. Laut stellte sie fest: „Wau! Speziell, aber jammerschade! Die verfaulen hier einfach so!“ Gesagt, getan: Sie pflückte sich ein paar für einen Apfelkuchen und lief weiter. Plötzlich wurde im oberen Stock der Hütte ein Fenster aufgerissen und ein altes, hageres, wütendes Fraueli in abgetragenen Kleider guckte heraus und wetterte was das Zeug hielt: „Diebin! Schäm dich, eine alte Frau zu bestehlen! Du Schlampe! Kennt ihr Menschen eigentlich keinen Anstand! Nichts habe ich und auch das noch nehmt ihr mir weg!“ Sie fluchte und wetterte weiter. Lina stand verdattert da. Erst später kam sie zu Wort: „Entschuldigung! Ich wusste nicht, dass hier jemand wohnt ….“ Erneut erklang eine böse Litanei. Lina konnte nichts einwenden. So zog sie aus der Jacke eine 10er Note und streckte sie der Frau entgegen. „Hier! Die möchte ich Ihnen als Entschädigung geben. Ich bin keine Diebin!“ Ängstlich schaute sie die Frau an: „Ich komme bestimmt nicht zu dir! Du willst, dass ich die Tür aufschliesse, um mich zu überfallen!“ Bitter berichtete sie schlimme, alte Geschichten und konnte nicht mehr aufhören. Lina wusste nicht, ob alles stimmte und hörte nur zu. Die Frau tat ihr leid. Sie wirkte einsam und mutlos. Dann begann diese zu weinen. Lina meinte sanft: „Ich lege Ihnen das Geld vor die Tür! So ist bisschen früher Weihnachten dieses Jahr! Gönnen Sie sich damit etwas! Wenn ich wieder einmal vorbei komme, schreibe ich Ihnen einen Zettel und unterschreibe mit 'Apfelfrau'! Dann wissen Sie, dass ich es war. Auf Wiedersehen!“ Erstmals lächelte die alte Frau Lina an. Lina deponierte zwanzig Franken und ging ihres Weges.
„Das gibt einen teuren Apfelkuchen!", dachte Lina. "Möge es etwas 'vorweihnächtelen' für die Seniorin! Vielleicht wird der Apfelbaum ihr 'Weihnachtsbaum'?!“
Obwohl Lina oft dort vorbei ging und Kleinigkeiten mit einem Zettel hinterliess, sah sie die Frau nie mehr. Aber dieses Erlebnis vergaß sie nicht mehr, denn Armut und Einsamkeit leben vor unserer Tür!                                                                                                                               (.... unter uns! Es ist eine wahre Geschichte :-)

Nun, aber noch etwas zu "richtigen" Weihnachtsbäumen!

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine BLÄTTER!

Apropos Weihnachtslied und Baum, das stimmt doch überhaupt nicht, oder?
Der Tannenbaum hat doch Nadeln,oder?
Falsch: Die Nadeln sind winzig kleine Blätter! 

Witzecke zur lieben schönen Weihnachtszeit 

Die kleine Maya wünscht sich auf Weihnachten ein Pony.
Da meint die Mutter: „Gut, wir gehen morgen gleich zum Coiffeur.“

Die Oma erklärt: „Peter, du darfst dir auf Weihnachten ein Buch wünschen.“
Sofort sagt Peter: „Super! Dann möchte ich dein Sparbuch.“

Sandra sagt: „Grosi, du hast mir mit der Flöte das allerbeste Weihnachtsgeschenk  gegeben!“ „Oh, das freut mich! Spielst du so viel damit?“ „Ja, und Mutti gibt mir jedes Mal drei Franken, dass ich sofort wieder aufhöre!“

Während der Weihnachtszeit streiten sich Emil und Monika um die letzten Weihnachtskekse. Genervt meint die Mutter: „Könnt ihr euch nicht einmal einig sein?“ Beide wie aus einem Mund: „Das sind wir ja! Wir wollen BEIDE Kekse!“

Frage: Warum feiern wir ausgerechnet immer dann Weihnachten, wenn die Geschäfte voll sind?

Was ist scheinheilig?
Das ganze Jahr die Pille nehmen und zu Weihnachten singen "Ihr Kinderlein, kommet..."

Auch wenn man kein heller Kopf ist: in der Adventszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.

Liebe Leserinnen und Leser

Von Herzen wünsche ich Ihnen eine wohltuende Advents- und Weihnachtszeit.
... und auch Momente zum Schmunzeln über unsere manchmal so speziellen Vorstellungen gerade zu dieser Zeit. Ich hoffe, die
 Anekdoten helfen etwas, nicht alles todernst zu nehmen... 
Brauchen Sie nicht all zu viel Zeit für tolle Geschenke, eine mega Organisation für Weihnachtsdinge, sondern lieber ein paar Minuten mit ihren Lieben, unseren Mitmenschen und für Sie selber :-)! Vielleicht gelingt es Ihnen ab und zu :-)! Das wünsche ich Ihnen und viel Freude! 
Möge es warm in ihrer Stube und in ihrem Herzen werden!

... gerade darum noch etwas zum Träumen, für die Sinne und warum eigentlich Weihnachten ist (siehe im nachfolgenden Video)!

 

Von Herzen alles Liebe!

 

Irene Hunziker

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Damit es Weihnachten in uns wird!
20191203_075522_57651214017764 (1).mp4
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Die Geschichte zu Weihnachten
VID-20181225-WA0000.mp4
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Signierung meiner Bücher bei Papeterie Jenny AG, Meiringen während Weihnachtsverkauf durch mich:

- am 13.12.19 von 18.00 h bis 21.00 h
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Nächste Buchlesung zweites Buch "Der steinige Pfad ins Licht":  

- Donnerstagabend, 13. Februar 2020, um 18.45 Uhr, 6084 Hasliberg-Hohfluh

  (genaue Infos siehe unter Lesungen / Termine)